Zurück nach Moskau

 12.08.1993

 Rückfahrt
Natürlich war der Bus um 8 Uhr nicht da. Der stand nämlich vor der zerstörten Brücke, weil der Fahrer über den Einsturz nicht informiert war. Jetzt zeigte sich wieder einmal, dass improvisieren in Russland besser klappt als organisieren. So konnten wir letztendlich, zwar zusammengepfercht wie beim Viehtransport, fast ohne Verspätung unsere Fahrt zum Flugplatz antreten.

 

 

 

 

Wie nicht anders zu erwarten, wurde nichts aus einem planmäßigen Rückflug. Wegen Überbelegung müssen wir mit einer anderen Maschine fliegen. Somit hatten wir noch einige Stunden Zeit für einen Stadtbummel. Bei Sonnenschein sah Irkutsk jetzt viel freundlicher aus. Dies wirkte sich auch auf die Leute aus, mit Ausnahme der auf der Bank. DM tauschten sie nicht um, und unsere Dollarnoten wurden für nicht umtauschbar erklärt. Irgendwie hatten sie ja recht, die waren nicht mehr ganz neu. Aber muss man gleich so verächtlich schauen!

Rückflug bis Moskau
Eine Stunde vor Abflug am Flughafen. Aber wie so oft muss alles schell gehen. Nicht einmal das Bier konnten wir in Ruhe austrinken. Und dann stehst du in der Wartehalle und dann wartest du vor dem Zubringerbus und sitzt noch einmal eine geschlagene Stunde im Flugzeug. Aber irgendwann sind wir dann doch noch gestartet. Einstündige Zwischenlandung in Omsk.

Irgendwo auf einem Vorortflugplatz im Süden von Moskau um 18:50 Uhr Ortszeit gelandet. Mindestens eine Stunde auf das Gepäck gewartet und dann eine Stunde Fahrt mit unserem kaputten- uralt- inzwischen fahrbar gemachten- Kombi ins Ismalova-Hotel. Ein Riesenkomplex.
Durch die 5-stündige Zeitverschiebung hatten wir einen 29-Stundentag.