Ab sofort gilt - versuchsweise und jederzeit widerruflich - für alle Mitarbeiter der Gebietsstelle Landshut (in der Hauptstelle und in allen Zweigstellen) folgende Regelung:

Bei Zimmertemperaturen ab + 24 ° Celsius kann während der Schalterstunden ohne Sakko gearbeitet werden, wenn der Vorschlag des Personalrats vom 29.6.1976, wonach nur Hemden mit langem Arm und Krawatte (keine Sporthemden, keine hochgekrempelten Ärmel) getragen werden, beachtet wird.

Es wird erwartet, dass sich alle Mitarbeiter entsprechend der o.a. Regelung verhalten. Sollte sich die gelockerte Kleiderordnung nicht bewähren, behält sich der Vorstand vor, die bis jetzt geltende Regelung wieder einzuführen.

Alle Abteilungs- und Zweigstellenleiter sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - auch während der warmen Jahreszeit so gekleidet sind, wie es dem Erscheinungsbild eines Kreditinstituts entspricht. Beispielsweise genügt die Bedienung von Kunden in "Strandkleidern" dieser Anforderung nicht.

Landshut, den 6. Juli 1976

gez. Moosbauer

Vorsitzender des Vorstandes

 

Vorstehende Anzugsordnung wurde mir im Sommer 1980 von einer fürsorglichen Mitarbeiterin übergeben nachdem ich ihrer Meinung mehrmals gegen  vorstehende Ordnung verstoßen hatte.